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Optimierte Wälzfräserformen
   

Erklärung Grafikausgabe
Die Grafik rechts zeigt in
3 Schritten, wie ein Zahn mit Modul mn=2 und
Zähnezahl z=5
nach der theoretischen Berechnung aussieht.

In der 2.ten Stufe zeigt die Grafik eine einfache Wälzfräserkontur, die den gewünschten Zahn herstellt.

Die 3.te Stufe zeigt ein optimiertes Fräserprofil. Die Überlagerung der Grafiken macht den Unterschied deutlich.
Der Einsatz von Wälzfräsern hat durch die Form des Profils und der Wälzbewegung einen Einfluß auf den herzustellenden Zahn. Beteiligt an dem Fertigungsprozeß sind verschiedene Bereiche der Werkzeugkontur. Der gerade Teil der Flanke erzeugt in Verbindung mit der Abwälzbewegung die Evolvente auf dem Zahn. Der Rundungsradius am Werkzeug rhoaP formt die Trochoide. Ein besonderer Effekt dieses Fertigungsvorgangs ist, daß nicht die komplette Gerade der Werkzeugflanke benötigt wird, um die Länge der Evolvente herzustellen. Dazu kommt, daß auch nicht die gesamte Bogenlänge des rhoaP Material abnimmt. Es entsteht folglich ein Bereich, der nicht aktiv am Fertigungsprozeß teilnimmt. Dieser Bereich könnte mehr Werkzeugmaterial enthalten, um die Standzeit des Fräsers zu verlängern. Dafür muß der Verlauf des Werkstückes relativ zum Zahn exakt berechnet werden. Diese Aufgabe übernimmt StarGear und erzeugt ein perfekt auf das Werkstück abgestimmtes Werkzeugprofil. Die nicht genutzten Bereiche der Schneidkanten im Fußbereich des Werkzeuges (scharfe Ecken) und die Bereiche der Geraden, die nicht genutzt werden, werden durch Kurven ersetzt. In der Beispielgrafik erkennt man auf der linken Seite eine leichte Verrundung, die zu einer Asymmetrie führt. Das Werkzeug zeigt dementsprechend links und rechts abweichende Bereiche in Höhe der Werkzeugsbezugsebene.